Die Evangelische Kirchengemeinde Oelshausen


(C) Kirche Oelshauseb Aquarell
(C) Kirche Oelshauseb Aquarell

Oelshausen ist die Filialgemeinde. Südlich der Bundesstraße 251 unterhalb des Wattenberges gelegen, gehört sie heute als Ortsteil zur Großgemeinde Zierenberg und hat ca. 450 Einwohner. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1074. Damals hieß er Hoficheshusum, 1240 Hoshuseen,1510 Olshusen, 1525 Ulshausen, 1747 Ellshausen. 1074 wurde das Dorf von Ritter Gumbert dem Kloster Hasungen geschenkt. Im 15. Jh.war es sehr wahrscheinlich eine Wüstung, später wurde es wieder aufgebaut und gehörte seit dem 16. Jh. Zur Vogtei Hasungen. Seit 1654 werden Kirchenbücher geführt. Bis zum Jahr 1955 gehörte die Kirchengemeinde zum Kirchspiel Ehlen. Nachdem der damalige Pfarrer Bätzing Istha und Wenigenhasungen verlassen hatte, kam Oelshausen zu Istha, um, wie es heisst, eine „lebendigere Gemeinde“ neben Istha zu haben, so nachzulesen in der Pfarramtschronik von Pfr. Urbanke.

 

Der Kirchenvorstand war engagiert, gab es etwas zu arbeiten oder instand zu halten, organisierten er sich selbst, um die anstehenden Arbeiten auszuführen.

 

Der Ort wirkt in sich geschlossener, das liegt sicherlich auch daran, dass die Bundesstraße außen herum führt und das Dorf nicht zerteilt. Für das Leben und die Gemeinschaft ist dies eine wichtige Voraussetzung. Die Kinder können hier –so scheint es - zwangloser spielen.

 

Die Landwirtschaft, insbesondere die Nebenerwerbslandwirtschaft spielt im Dorf nur eine untergeordnete Rolle.

Es gibt aber eine ganze Reihe von Handwerksbetrieben. Eine ganze besondere Rolle spielt das Vereinsleben. Einzelne Gemeindeglieder haben in den verschiedenen Vereinen mehrere Aufgaben übernommen. Vom Karnevalsverein über den Sportverein, der Feuerwehr, dem Gemischten Chor, dem Bläserkorps bis zum VdK reicht die Palette des Vereinslebens.

 

Bis vor einigen Jahr hat es noch einen Dorfladen gegeben. Leider konnte er sich nicht halten.

Die Zusammenarbeit mit politischen Gemeinde klappt auch hier ganz gut.